Zweigstelle Athen

Projekte: Geografische Übersicht

Institutsgeschichte

Die Zweigstelle Athen des ÖAI wurde 1898 gegründet. Das Institutsgebäude ist nach Plänen des Architekten Ernst Ziller auf einem vom griechischen Staat zu diesem Zweck geschenkten Grundstück an der Leoforos Alexandras errichtet und wurde 1908 eröffnet. Von 1947–2003 war auch die Österreichische Botschaft im Institutsgebäude untergebracht.

 

Zum Aufgabenbereich des ÖAI Athen zählen Forschung und Grabungstätigkeit, fachliche und administrative Unterstützung österreichischer Wissenschafter/-innen und Studierender bei deren Forschungen in Griechenland sowie die Organisation wissenschaftlicher Veranstaltungen zu archäologischen Themen. Im August 2010 fand die erste archäologisch-kunsthistorische Summer School mit dem Thema »Heiligtümer in Athen und Attika: von den Anfängen des Kultes bis in die Gegenwart« am ÖAI Athen unter Mitwirkung Studierender der Klassischen Archäologie und der byzantinischen Kunstgeschichte aus Wien und Graz statt.

 

Österreichische Ausgrabungen in Griechenland

In Übereinkunft mit dem griechischen Antikendienst erhält das ÖAI Athen jährlich die Genehmigung für drei österreichische Grabungen in Griechenland. Die aktuellen Projekte sind

 

 

und in Kooperation

 

Ferner erfolgen zeitweise Gemeinschaftsgrabungen österreichischer Universitäten mit dem griechischen Antikendienst und Surveys (Elateia, Ostkreta, Straßenprojekt in der Peloponnes, Plataiai).

 

Lange Grabungstradition hatte das ÖAI in Elis (1910–1914, 1932 als Grabung des ÖAI, 1960–1981 in Zusammenarbeit mit der griechischen Archäologischen Gesellschaft zu Athen); die Forschungstätigkeit und die Bearbeitung der Funde werden fortgesetzt.

 

 

Kontakt

Georg Ladstätter